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Die Ringelblume (Calendula )


Allgemeine Information:

Die Ringelume wird seit dem 12.Jh. häufiger als Heilpflanze erwähnt und erst richtig im 17. und 18. Jh. gegen viele Krankheiten angewendet. Dies ging so weit, dass die Drogisten fässerweise der Arznei bereithalten mussten.

Eine der Hauptanwendung zielte äußerlich auf die Therapie von Warzen und war ein bekanntes Mittel gegen Krebs Mitte des 19. Jh., geriet dann aber in vergessenheit.

Die Ringelblume ist im Mittelmeerraum, auf den Kanarischen Inseln und im Orient Heimisch. In Europa als Zierpflanze weit verbreitet.

Wissenswert:

Die Ringelblume wird heute noch als Barometer benutzt. Sind die Blüten morgens nach 7 Uhr geschlossen, verkünden sie Regen, sind die Blüten zwischen 6 und 7 Uhr morgen geöffnet, soll es ein Sonniger Tag werden (Probiert es mal aus :) )

Inhltsstoffe:

Ätherisches Oel, Xanthophylle, Bitterstoffe, Calendulin, Saponin, Salicylsäure

Physiologische Wirkung auf den Körper:

- Beschleunigte Heilung

- Förderung der Granulationsbildung

- Schmerzlindernd

Therapeutische Bedeutung:

Phytotherapeutisch:

- Frische oder alte schlechtheilende, schmerzhafte Riss- und Quetschwunden
- Furunkel
- Eitrige Geschwüre
- Bei Verbrennungen zur schnellen Schmerzlinderung

Anwendung:

Abkochung:

2 Teelöffel frische oder getrocknete einzelblüten oder kleingeschnittene Blütenköpfe mit 500 ml Wasser anbrühen.

10 - 20  Min. zugedeckt ziehen lassen, abseihen und für heisse Kopmressen bei Furunkeln oder zum Baden von Wunden benutzen.

Tinktur (Aus dem Handel oder Eigenherstellung):

1 - 2 Esslöffel auf 250 ml lauwarmes Wasser für die gleiche Anwendung wie Abkochung

Homöopathisch:

D2 - D6 3 x Täglich 10 Tropfen

Wichtig:

Bei empfindlicher Haut ist die Ringelblume (Calendula) Arnika vorzuziehen !!!

Kontraindikationen:

Allergie auf bestandteile der Arznei