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Arnika (Berg-Wohlverleih)

Die Pflanze ist leicht Giftig


Allgemeine Information:

Der Namenursprung von "Arnika" ist unsicher. "Wohlverleih" ist vermutlich eine Verfälschung von "Wolferlei" und bezieht sich wahrscheinlich auf die Wundheilwirkung der Pflanze.

In Europa weit verbreitet, im Süden nur in höheren Lagen bis 2800 Metern. Deweiteren in trockenden Hochmooren und lichten Nadelwäldern.

Die Pflanze meidet Kalkhaltigen Boden.

Inhltsstoffe:

Arnicin, Bitterstoff, Gerbstoff, Arnidendiol, 2 Flavonglykoside, Ätherisches Oel

Wissenswert:

Arnikablüten sind heufig von Insekten befallen und es wird vermutet, dass eine Verunreinigung der Tinkuren durch Insekten bei dem Menschen für Hautreaktionen verantwortlich sind.

Physiologische Wirkung auf den Körper:

- Sehr zuverlässig bei allen äusseren und inneren Verletzungen

- Blutergüssen nach Quetschungen oder Vertauchungen

- Rasche Schmerzlinderung und beschleunigte Heilung be den 2 zuvorgenannten Anwedungen

- Wirkt auch bei Entzündungen und Infektionen mit Schwäche- und Zerschalgenheitsgefühl (<<Bett scheint zu Hart>>)

- Herz- und Kreislaufbeschwerden mit Blutandrang zum Kopf und kalten Exträmitäten

- Arteriosklerose mit Schwindel

Anwendung:

Umschläge:

4 Esslöffel Tinktur auf 1 Liter Wasser

Wundheilmittel:

3 Esslöffel Arnikablüten- und 3 Esslöffek Aristolochiatinktur auf 1 Liter Wasser

Zum Gurgeln:

1 Teelöffel Tintur auf 1 Glas Wasser

Homöopathisch:

D3 - D30 bei Verletzungen, Infektionskrankheiten, Herz- und Kreislaufbeschwerden

Kontraindikationen:

Die richtige Verdünnung ist unbedingt zu beachten, da sonst Rötungen mit Blasenbildung der Haut oder Reizungen der Schleimhäute auftreten können.

Nach Einnahme von hohen Dosen der Tinktur sind schon Todesfälle beobachtet worden!!!